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Ein Plädoyer für das Entfliehen: Das neue Album
"Melancholy Island" des Pianisten Maxence Cyrin
Der französische Pianist Maxence Cyrin meldet sich mit
seinem nunmehr siebten Album "Melancholy Island"
zurück, welches von einem besonderen Gefühl der
Freiheit - vermischt mit einem Hauch von Wehmut -
durchdrungen ist. Seine berührenden Klavier-Melodien
reichert der Künstler mit subtilen elektronischen Klängen
an, so dass ein lebendiger Prozess entsteht, der seinen
Ursprung in Themen wie Reisen, Exil, Reflektion des
Seins und dem Vergehen der Zeit hat. Über einen
Zeitraum von fast zwei Jahren komponiert, können die
Stücke dieses Albums als eine Art intimes Tagebuch
verstanden werden: musikalische Mitteilungen, die die
Stimmungen und Gefühle sowie die Orte, Städte und
Landschaften dokumentieren, die der Pianist bereist und
erlebt hat.
Die musikalische Laufbahn von Maxence Cyrin ist so
ungewöhnlich wie beeindruckend, bewegt sie sich doch
leichtfüssig zwischen elektronischer Musik und Klassik,
zwischen den erhabenen Klängen des Klaviers und
davontragenden Sounds ausgewählter Synthesizer.
Zweifelsfrei gehört er damit zu einer ganz neuen
spannenden Generation von Komponisten, die eine
doppelte musikalische Karriere verfolgen. So arbeitet
Maxence Cyrin auch als Komponist und Arrangeur im
Bereich der Pop- und Filmmusik.