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England, Weihnachten 1183. Nach dem Tod seines ältesten Sohnes ruft König Henry II. (Peter O'Toole) seine Familie zusammen, um die Thronfolge neu zu klären. Darunter seine Ehefrau, Eleanor von Aquitanien (Katherine Hepburn), welche wegen Verrats seit zehn Jahren in Gefangenschaft weilt, seine drei Söhne Richard (Anthony Hopkins), Geoffroy (John Castle) und John (Nigel Terry). Teil des Familienrats sind ausserdem Henrys Geliebte Alais, deren Bruder und der jungen König Philipp II. von Frankreich (Timothy Dalton). Alle haben sie Interesse daran, ein Stück der Macht des Königs an sich zu reissen und so beginnt am Hof ein gnadenloses Spiel aus Intrigen, Neid, Machtgier, Rachsucht und Eitelkeiten.
Anthony Harveys dreifach Oscar®-prämierte Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von James Goldman, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnete, ist ein zeitloses filmisches Meisterwerk, das sich insbesondere durch die intensiven Darstellungen von Peter O’Toole und Katharine Hepburn als König Henry II. und seine Ehefrau Eleanor von Aquitanien auszeichnet. Harvey gelang mit seiner zweiten Regiearbeit eine fesselnde Inszenierung des historische Geschehen um die Nachfolgekämpfe der Söhne Henry II. von England als psychologisches Familiendrama voller Hass und Neid, in der in weiteren Rollen unter anderem Timothy Dalton und Anthony Hopkins in ihren ersten grossen Rollen zu sehen sind.
Intrigen, Neid, Machtgier, Rachsucht und Eitelkeiten bestimmen das Leben des britischen Königshauses im Jahre 1183. Nachdem der älteste Sohn gestorben ist, muss die Thronfolge neu geklärt werden. Da zwischen König Heinrich II und seiner Frau Eleanor von Aquitanien jedoch schon seit 31 Jahren eine Hassliebe besteht, scheint eine Einigung praktisch unmöglich. Jeder will das grösste Stück des Königskuchens und versucht die Nachfolge der Monarchie durch seinen eigenen Lieblingssohn zu sichern. So taktieren alle eifrig, schmieden untereinander feierliche Bündnisse, um sie kurze Zeit später zu verraten. Es wird gedroht, gelogen und angefleht - und keiner der Beteiligten weiss, wer nun gerade welche Fäden in der Hand hält. Mal wird mit blankem Schwert, mal mit spitzem Dolch, doch stets mit scharfer Zunge um die Wahrung der eigenen Interessen gekämpft.