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Das zweite Album der aus Cleveland (Ohio) stammenden Sängerin zeigt sehr schön ihre Entwicklung als Künstlerin und Musikerin. Sie hat nicht nur alle Songs gesungen und geschrieben sondern hat auch mehr als die Hälfte der Songs arrangiert und produziert. Es wird schnell klar, dass Conya Doss mit dem materialistischen R’n’B wenig am Hut hat. Ihre Songs sind ehrlich, bodenständig und wiederspiegeln ihre Gedanken und Emotionen. Die Einflüsse liegen irgendwo zwischen alten Soul-Diven und den Aushängeschildern der neuen Soul Bewegung wie Erykah Badu, India Arie oder Jill Scott. Vor letztgenannten braucht sich die Mitzwanzigerin aber überhaupt nicht zu verstecken, mit dem sehr eigenständigen „Just Because“ setzt sie definitiv Ohio auf die Soul-Landkarte. Musikalisch wurde nach dem Prinzip „Weniger ist Mehr“ gearbeitet und man setzte auf eine sehr dezente Instrumentierung, welche der Stimme von Conya Doss genug Platz lässt um sich zu entfalten.