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Als im 2001 das Album „Ghetto Love“ von Jaheim erschien wurden manche Ohren hellhörig. Der Mann hat nicht nur eine wunderbare Stimme und sieht dazu noch verflucht gut aus, ihm gelingt es zudem auch noch gekonnt manches R’n’B Klischee zu umgehen. Nach „Still Ghetto“ erscheint nun sein drittes Album „Ghetto Classics“ und wie die Namen der Alben schon andeuten, fühlt sich Jaheim sehr verbunden mit der Strasse. Keine schmalztriefenden Liebesschnulzen also sondern ehrliche Texte, welche von der Attitüde her auch gut auf ein rohes Rap-Album passen würden. Das er sich zu HipHop sehr verbunden fühlt, zeigen nicht nur die sehr passend gewählten Gastauftritte von Jadakiss und Styles P, sondern auch die gekonnte Mixtur aus Soul, R’n’B und eben HipHop. Die souldurchtränkten Instrumentals, produziert von u.a. KayGee, Scott Storch, Bink, Eric Williams und Wesley Hogges, lassen nie die nötige Härte vermissen, setzen sich trotzdem im Ohr fest und ergänzen sich somit hervorragend mit den Texten. Im Mittelpunkt stehen trotz der gelungenen Produktion stets die Melodien und Jaheim’s schlichtweg herrliche Stimme.