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Für Paul Simon persönlich und für die Ehrenhalle der klassischen Rockplatten war das Album "Graceland" 1986 wahrhaftig ein musikalischer Meilenstein. Aufgenommen in Südafrika, während der dunklen Tage der Apartheid, verkaufte sich "Graceland" weltweit über 14 Millionen Mal und wurde als Album des Jahres mit einem Grammy gewürdigt.
Simon begann 1984 mit der Arbeit an "Graceland". Er schrieb alle Songs selbst und reiste im darauffolgenden Jahr nach Johannesburg, um sie mit dem populären Ensemble Ladysmith in Black Mambazo aufzunehmen. Veröffentlicht im Herbst 1986, erreichte "Graceland" Platz fünf in den US-Billboardcharts und führte fünf Wochen lang die britischen Hitlisten an.
Die Veröffentlichung von "Graceland" wurde kontrovers diskutiert und markierte einen Brennpunkt in Simon`s Karriere. Weil Simon das Embargo durchbrochen hatte und das Album in Südafrika produzierte, wurde es zunächst von den Vereinten Nationen und dem ANC auf die schwarze Liste gesetzt. Doch am Ende setzte sich Simon`s Idee durch, der nun als wichtiger Föderer der südafrikanischen Musik hoch geschätzt wurde.