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Als englischsprachiger MC in Deutschland hatte man es noch nie sonderlich leicht. So musste auch Raptile immer wieder viel Kritik einstecken, dass er sich von dem nicht beirren lässt, zeigt alleine schon die ersten Single „Fight Back“ seines unterdessen dritten Albums „Mozez“. Obwohl sich der Münchner deutlich nicht an Produktionen aus seiner Heimat, sondern am Standart aus den Staaten orientiert, versucht er auf „Mozez“ immer mehr seinen eignen Stil zu definieren und die 12 Songs kommen auch deutlich kompakter daher als auf dem Vorgänger. Sein Rezept ist es, Beats von US-Produzenten auszusuchen und diese dann mit seinem Team den Ghost Writers mit „europäischen“ Synthie-Sounds zu verfeinern. Dementsprechend sind dann die meisten Songs auch sehr elektronisch und druckvoll, ruhige Momente wie das Liebeslied „My Girl“ sind die Ausnahme. Inhaltlich widmet Raptile viele Zeilen seiner Kritikern und Neidern, stellt seine Errungenschaften in den Mittelpunkt und lässt die Party Krachen. Auf grosse Gäste wie auf dem Vorgänger wird weniger vertraut, mit The Game ist aber doch der Mann der Stunde zu Gast. Ausserdem Labba (Flipmode), Keon Bryce, Mercury, Matt Fingaz, Beloved und seine Monstablokaz Kollegen Da Lioness und Cronite. Produziert haben u.a. Mr. Devine (Ruff Ryders), Mercury (Megahertz), LT-Moe (Ludacris, Shady-Camp), DJ Kemo und DJ Polique.