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Nachdem er bereits für zahlreiche Künstler als Studiomusiker engagiert war, überraschte Peven Everett vor drei Jahren mit seinem Debüt „Studio Confessions“. Mit „Latest Craze Part 1“ veröffentlicht er sein mittlerweile drittes Album. Reinreden liess er sich dabei von niemandem: er hat alle Songs selber geschrieben, produziert, gesungen und auch viele der Instrumente (er beherrscht deren neun!) selber eingespielt. Seine unaufdringliche, schöne Stimme eignet sich nicht nur bestens für die ruhigeren Momente des Albums, sondern harmoniert auch auf den tanzbareren Songs, zwischendurch gibt er sogar vereinzelte Rap-Einlagen zum Besten. Das neben Soul und Jazz auch HipHop kein unwesentlicher Einfluss ist, merkt man dem Album an, die Drumsets sind saftiger und teils auch geradliniger als man es sich von anderen Soul-Alben gewohnt ist. Trotz seines vielfältigen Talents, sind die Stücke zum teilweise sehr minimalistisch gehalten, mit kleinen Raffinessen gelingt es ihm aber, stets die Spannung aufrecht zu erhalten.