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Eine deutsche Liebesgeschichte vor dem Mauerbau. Rita Seidel lernt den zehn Jahre älteren Chemiker Manfred Herrfurth kennen. Sie zieht in seine gemütliche Wohnung und beginnt vor ihrem Studium ein Praktikum in einer Waggonfabrik. Immer mehr überschatten Alltagsprobleme ihre Liebe und stellen die Beziehung auf die Probe. Im Betrieb hat Manfred Schwierigkeiten. Als man sein neu entwickeltes Verfahren, auf das er grosse Hoffnungen gesetzt hatte, ohne Begründung ablehnt, geht er enttäuscht nach Westberlin. Als Rita ihn dort besucht, merken die Liebenden, dass sich ein Riss nicht nur durch Deutschland, sondern auch durch ihre Beziehung zieht.
Von den vielen Projekten, an denen Christa und Gerhard Wolf mit dem Regisseur Konrad Wolf arbeiteten, konnten sie nur ein einziges realisieren: Während die Verfilmung der "Moskauer Novelle" (1961) und weitere Projekte aus der Zeit nach 1965 an politischen Widerständen scheiterten, wurde "Der Geteilte Himmel" 1964 ein grosser Erfolg. Darin setzt Konrad Wolf auf die Verfahren der französischen Nouvelle vague, indem er in kunstvoll gestaffelten Rückblenden die Geschichte der Studentin Rita erzählt, deren Freund Manfred sich nach Westberlin abgesetzt hat.
Bonusmaterial:
- Porträts über und Gespräche mit Christa Wolf
- Booklet mit einem Essay von Ulla Unseld - Berkéwicz