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Der Schweizer Musikmarkt ist ein hartes Pflaster, in welchem viele Ambitionen schnell wieder begraben werden müssen und mancher mit dem Ausland liebäugelt. Trotzdem ist internationales Niveau noch immer eine Seltenheit. Umso schöner wenn eine Künstlerin völlig unverkrampft internationales Flair verbreitet und Musik macht, deren Herkunft im Endeffekt absolut keine Rolle mehr spielt. Alleine durch ihre Wurzeln in Tansania ist Namusoke natürlich dazu prädestiniert, nicht dem engen Schweizer Standart zu entsprechen. Schon früh hatte sie einen Plattenvertrag in Deutschland, ihr längst überfälliges Debütalbum erscheint nun aber bei dem Schweizer Label Chilly Media. Für die Produktion zog es sie nach London, wo sie das komplette Album mit dem britischen Produzenten The Sea einspielte. Dieser legt ihr eine Unterlage, welche in keine Schublade wirklich zu passen vermag und Elemente aus Ragga, Soul, HipHop, Reggae und Afrobeat vermischt. Gemeinsam mit ihrer unverkennbaren und ausrucksstarken Stimme entsteht eine Mischung, welche den Hörer mitreisst. Als Gäste dabei sind UK-MC Rodney P, Million Dan sowie die Zürcher Le Déclique. Ein starkes Debüt, welche unterstreicht, dass Namusoke mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht nur in der Schweiz ihren Weg gehen wird.