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Ständig schwappen neue Soul und R’n’B Stimmen über den grossen Teich, mit Kayna Samet erreicht uns zur Ausnahme eine wunderschöne Stimme aus Frankreich. Den HipHop-Fans ist sie vielleicht schon auf dem Song „Nous“ auf dem letzten IAM Album aufgefallen, dass sie mehr kann als nur Refrains beisteuern, beweist sie nun auf ihrem Debüt „Entre Deux Je“. Damit ist ihr ein beachtliches Werk gelungen, dass zwar US-Einflüsse nicht gänzlich ausschliesst, aber auch nicht versucht, wie der Standart-R’n’B aus den Staaten zu klingen. Die Songs verursachen nicht selten Gänsehaut, nicht zuletzt dank ihrer Stimme, die in höheren Lagen schön rau klingt. Dass HipHop neben Soul und R’n’B einen sehr grossen Einfluss auf sie hat, merkt man nicht nur musikalisch, sondern auch an den Gästen. Neben den bekannten französischen Rappern Sinik, Le Rat Luciano und Soprano arbeitete sie auch mit den Veteranen Mobb Deep zusammen, welche schon lange nicht mehr so überzeugend gehört hat wie auf „En Bas“. Ein sehr gelungenes Debüt mit Vielfalt und inhaltlichem und musikalischem Tiefgang.