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Beschreibung
Produktdetails
| Interpreten | Delbert McClinton |
| Inhalt | CD |
| Erscheinungsdatum | 06.03.2001 |
| Genre | Blues, Zydeco |
| EAN | 0607396602421 |
Kundenrezensionen
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Delbert in Höchstform.
In 26 Jahren veröffentlichte Delbert McClinton mehr als ein Dutzend Platten. Mit unterschiedlichem künstlerischem und kommerziellem Erfolg. Längst ist McClinton, der einst John Lennon das Mundharmonika-Spiel beigebracht haben soll, so etwas wie eine Kultfigur, die nicht nur von Polo Hofer verehrt wird. Als Delbert 1991 seine texanische Heimat verliess und nach Nashville zog, war seine Karriere am Boden. Doch dann kam das sensationelle Comeback-Album Never Been Rocked Enough, das sich prächtig verkaufte und dem R&B-Countryblueser zu ein paar Europa-Gastspielen verhalf, u.a. trat er auch auf dem Gurten und zweimal in Frutigen auf. Jetzt folgt mit Nothing Personal eine Platte, die alle Stärken McClintons vereint. Egal ob Blues, R&B, Boogierock oder Countryballaden: der Texaner kann es eben immer noch. Bis auf Iris DeMent (Harmony Vocals auf Birmingham Tonight) und Benmont Tench von den Heartbreakers hat McClinton diesmal auf illustre Gäste verzichtet. Er braucht sie auch nicht, denn die Songs sprechen für sich. (Rolf 4/01)
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Ein Geniestreich
Von wegen "Nothing Personal", das neue Album von Delbert McClinton ist persönlich wie lange keines mehr. Sang er auf "One of the fortunate few" noch fast ausschliesslich Coverversionen, findet man auf seinem neuen Werk wieder eigene Songs. Seit vielen Jahren ist wieder einmal ein Album von ihm bei einem Indie-Label veröffnetlicht worden. Bei New West hat Delbert das gefunden, was ihn bei den Majors so störte: die Ruhe und Zeit, ein Album nach seinen Vorstellungen einspielen zu können. Und Zeit hat er sich viel genommen. Fast drei Jahre hat er an dieser Scheibe gearbeitet. Bereits letzten Sommer hat mir Rick Vito, der Tour-Gitarrist von John Fogerty und Bob Seger, von den Aufnahmen erzählt.
Mit dabei im Studio waren vor allem Delberts Bandmusiker. Allen voran der Top-Gitarrist Todd Sharp und der Keyboarder Kevin McKendree. Am Schlagzeug ist einmal mehr Ricky Fatarr (ex-Beach Boys) dabei. Und auch Delbert's Intimus Gary Nicholson darf natürlich nicht fehlen. Er spielt Gitarre und hat zusammen mit Delbert das Album produziert.
"Living it down" heisst der Opener. Eine richtige Losgehnummer, wie man sie von Delbert kennt. Daneben möchte ich "When Rita leaves" besonders empfehlen. Eine wunderschöne Ballade in der Art, wie sie Doug Sahm jeweils auch gemacht hat. In "Birmingham tonight" hat Delbert in Iris de Ment eine tolle Duettpartnerin, die dem Song durch ihre glasklare Stimme sehr viel Wärme vermittelt. Alles in allem ein Album, welches an "One of the fortunate few" durchaus herankommt. Mit Songs, die man auch in 20 Jahren noch gerne hören wird.
René Maeder, Bern, 19.3.2001
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